Rohre und Schächte liegen im Verborgenen und werden entsprechend oft vernachlässigt – bis sie denn mit Verstopfungen oder Undichtigkeiten auf sich aufmerksam machen.
Es gibt zahlreiche Ursachen für Schäden an Rohren und Muffen, u.a. altersbedingte Korrosion, Risse, Löcher, Scherbenbildungen und Wurzeleinwuchs. So kann Abwasser aus- oder Fremdwasser eintreten. Sanierungsbedarf besteht zudem bei Rohrbruch, Muffen- oder Rohrversatz, starken Unterbögen und mechanischem Verschleiß.
Ganz gleich ob nur kleinere Stellen oder ganze Rohrsysteme beschädigt sind, wir sanieren Ihre Rohre im Inline Verfahren – schnell, sauber, kostengünstig und ohne Grabungen!
Grabenlose Rohrsanierung
im DrainLiner® Verfahren
Das Verfahren ist ebenso einfach wie genial:
Zunächst wird die der Kanal mit einer speziellen Kamera inspiziert und der zu sanierende Abschnitt ausgemacht. Nach einer entsprechenden Rohrreinigung folgt die Laminierung der Rohrbereiche: Ein sog. „Packer“ befördert Glasfasermaterial zur sanierungsbedürftigen Stelle der Leitung.
Dieses Material ist mit einem speziellen Harz getränkt und wird unter hohem Druck an die Rohrwandungen gepresst. Der Harz dringt in die schadhaften Stellen ein, dichtet diese ab und sorgt dafür, dass das Glasfasergewebe sicher und fest im Rohr verklebt wird.
Auf diese Weise entsteht sozusagen ein neues Rohr in der alten defekten Leitung. Durch diese neue Schicht ist das Rohr wieder dicht und die Statik des defekten Rohres gewährleistet. Um eine noch höhere Wandstärke zu erreichen (3 bis 12mm) können sogar mehrere Glasfaserlagen verwendet werden.
Durch dieses effektive Verfahren werden nicht nur Schäden behoben, sondern zusätzlich die Durchfließeigenschaften der Rohre optimiert. Anstelle des Glasfasermaterials können auch Schalungen aus Edelstahl verwendet werden.
Die Kameraüberwachung sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Sanierungsarbeiten, die übrigens in maximal einem Tag pro Anschluss erledigt sind! Die Hausanschluss-Sanierung kann über sämtliche Rohröffnungen, sowie Putz- und Revisionsschächte vorgenommen werden, es muss bei dieser sauberen Methode also nicht gegraben werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Absprachen mit Versorgungsträgern im Normalfall nicht nötig sind und die Arbeiten sofort beginnen können.
Wir und unsere Partnerfirmen verwenden die bewährten Produkte DrainLiner® und DrainPlusLiner® der Firma EPROS. Selbstverständlich sind sämtliche verwendeten Materialen geprüft und umweltverträglich.
Schachtsanierung
Die ständige Einwirkung von Abwasser führt häufig zu Verschleiß und Defekten der Schächte, besonders Systeme älterer Bauweise sind davon betroffen.
Sollten Teile der Schachtrinnen einbrechen oder absacken, so führt dies meist zu wiederkehrenden – und vermeidbaren – Verstopfungen und entsprechenden Kosten. Durch defekte oder poröse Schächte und Rohre kann zudem Abwasser ins Erdreich dringen, welches die Baussubstanz des Gebäudes beschädigen, zu Bakterien- und Schimmelbefall führen und damit noch grössere Kosten verursachen kann.
Doch keine Panik. Wir bieten Ihnen zusammen mit unseren Partnerfirmen eine günstige und unkomplizierte Möglichkeit zur Sanierung Ihrer Abwasseranlage und sorgen durch den Einsatz spezieller Systeme dafür, dass im Bereich der Schächte und deren Umgebung kein Abwasser mehr ins Erdreich gelangt.
Wir erneuern die Steigeisen in den Schächten (nach DIN 1212), falls diese defekt sein oder fehlen sollten. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit des Personals, welches die Schächte nutzen muss.
- Schacht- und Bauwerkssanierung
- Wiederherstellung der Schachtsohlen
- Wiederherstellung der Banketten und Bermen
- Schachtinnenwandbeschichtung
- Erneuerung der Schachtringfugen
- Einbau von Sicherheitstechnik und Schachtabdeckungen
- Abdichten der Zu- und Abläufen
- Hebung und Verguss der Schachtabdeckungen
- Einbau der Steigeisen/Steigbügeln
- Erstellung von Schachtprotokollen
Die Dichtheitsprüfung (auch Druckprüfung genannt) ist in Nordrhein-Westfalen gesetzlich vorgeschrieben und wird von uns und unseren Partnerfirmen gemäß DIN EN 1610 durchgeführt.
Grundleitungssysteme werden meist mit Wasser (statt Luft) durchgeführt, wobei die Leitung zunächst abgesperrt und mit Wasser gefüllt wird und anschließend der relevante Wasserverlust über einen bestimmten Zeitraum gemessen wird.
Bitte beachten Sie, dass für bestehende ältere Anlagen eine Dichtheitsprüfung nachzuweisen ist (lt. Landeswassergesetz NRW § 61a). Wir beraten Sie zu diesem Thema gern und helfen Ihnen schnell und günstig.
Einen Auszug aus dem Landeswassergesetz NRW zum Thema Private Abwasseranlagen finden Sie hier.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung!

















